Laufen? Ja! Aber wie?

Ihr habt Chris nun schon gut ein Jahr begleitet und lest immer wieder von seinen Trainings, seinen langen Touren auf und um die Berge und fragt euch vielleicht: Wie macht er das bloß? Genau diese Frage haben wir ihm nun gestellt und ihn gebeten, uns ein paar Lauf-Tipps zu verraten.

Wie motiviere ich mich?

  • Setze dir erreichbare (!!!) Ziele!
    Als Laufanfänger macht es wenig Sinn, sich vorzunehmen, in einem halben Jahr einen Marathon zu laufen. Auch wenn man das evtl. schaffen kann, man wird seinem Bewegungsapparat keinen Gefallen tun. Ein sinnvolles Ziel für Anfänger: 10 km am Stück zu laufen
  • Suche dir Gleichgesinnte, so könnt ihr euch gegenseitig motivieren!
    Aber Vorsicht: Das Leistungsgefälle sollte nicht zu groß sein, ansonsten entsteht schnell Frust.
  • Be social! Teile deine Aktivitäten z.B. auf Instagram oder Strava.
    Lasse dich inspirieren und inspiriere andere.
  • Gönne dir deine Ausrüstung! Egal ob funktional oder stylish oder beides. Neues auszuprobieren und sich darin wohlzufühlen gibt gleich noch mal einen Motivationsschub.
  • Genieße die Natur! Laufe im Gelände, sobald du genügend Stabilisation und Koordination hast. Erkunde neue Strecken. Unternehme die nächste Sightseeing-Tour einfach laufend.

Welche Ausrüstung ist wichtig?

  • Schuhe sind das A und O deiner Ausrüstung. Es gibt nicht DEN Laufschuh. Der Schuh muss DIR passen. Geh in ein Fachgeschäft und lass dich am besten bei einer Laufanalyse beraten. Benutze nicht nur ein Paar Laufschuhe, sondern wechsle regelmäßig deinen Schuh, denn das beugt einseitigen Belastungen vor.
  • Funktionale Bekleidung, am besten für alle Wetterbedingungen (damit das erst gar keine Ausrede wird!). Zwiebelprinzip beachten, ansonsten den persönlichen Geschmack (und Geldbeutel) walten lassen.
  • Für lange Touren: Verwende einen Laufrucksack. Diese sind inzwischen so weit entwickelt, dass man sie kaum spürt.

Wie bereite ich mich auf einen Wettkampf vor?

  • Für weniger Erfahrene können Trainingspläne zur Vorbereitung auf klassische Wettkämpfe dienen (Marathon / Halbmarathon / 10 km). Aber Vorsicht: Ein Trainingsplan kann auch ganz schön Druck erzeugen. Schließlich müssen die Einheiten in den Alltag passen und der ist nicht immer planbar. Am besten die Grundprinzipien der Trainingslehre beachten (Periodisierung, ausreichend Regeneration), ansonsten aber die Trainingseinheiten flexibel an den Alltag anpassen. Einen Plan keinesfalls zum Diktat werden lassen!

Fragen?

Mit diesen essentiellen Tipps läuft das Training!
Du hast eine spezielle Frage zu deinem Lauf-Training? Stell sie uns einfach und wir leiten dir die Antwort von Chris, unserem Ultraläufer, weiter!

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